Raku... 楽
(Freude, Glück, Ungezwungenheit)
…entstand vor ca. 450 Jahren in Japan und wurde für Teeschalen benutzt.
Die Schalen wurden aus dem bis 1000°C heißen Ofen geholt und nach dem Abkühlen für die Teezeremonie benützt.
Der Tee drang in die entstandenen Haarrisse, wodurch diese eingefärbt wurden.
In den sechziger Jahren haben die Amerikaner u.a. Paul Soldner diese Technik in eine freiere Kunstform geändert.
Sie waren die ersten, die die glühenden Arbeiten in Sägespäne stellten.
Dabei entsteht das typische schwarze Craquelé und ganz besondere Effekte.
Der Abdruck, den die Zange beim Herausholen der Stücke auf der glühenden Ware hinterlässt, sowie etwas eingebrannte Holzasche sind typisch und keinesfalls als Makel zu betrachten.